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dggö

Ausschuss - Stationäre Versorgung

Zielsetzung

„Wer“ ist der Ausschuss Stationäre Versorgung?

Der Ausschuss Stationäre Versorgung der dggö besteht aus Wissenschaftlern und Praktikern. Die Seite der Leistungserbringer ist ebenso vertreten wie die Seite der Kostenträger. Generell sind alle, die an der Weiterentwicklung der stationären Versorgung interessiert sind, herzlich eingeladen mitzuwirken.

Wie lautet das Ziel?

Es gilt Probleme der stationären Versorgung zu identifizieren, einzelne Fragestellungen herauszugreifen und einen konstruktiven Beitrag zu ihrer Bearbeitung zu leisten. Die Ergebnisse sollen nicht nur die Diskussion innerhalb der dggö bereichern, sondern auch an die allgemeine Fachöffentlichkeit kommuniziert werden. Dabei soll ein reger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis stattfinden, der im Optimalfall dazu führt, praxisrelevante Forschungsfragen aufzugreifen und praxisrelevante Forschungsergebnisse zügig den betroffenen Entscheidern zugänglich zu machen.

Wie soll dieses Ziel erreicht werden?

Zentrale Vorteile des Ausschusses sind, dass in einem interdisziplinär besetzten Kreis in kleiner Runde fokussiert an Fragestellungen gearbeitet werden kann. Konkret wird angestrebt, dass neben einem Treffen am Rande der Jahrestagung pro Jahr ein bis zwei Workshops stattfinden, in deren Rahmen die inhaltliche Arbeit geleistet wird. In Abstimmung mit den Mitgliedern wird durch den Vorsitzenden des Ausschusses jeweils ein Kernthema formuliert, das dann bspw. in Form von Impulsreferaten und Diskussionen bearbeitet wird. Die Zeit zwischen den Workshops soll genutzt werden, um aufgeworfene Fragestellungen bspw. in Form von kurzen Thesenpapieren oder Fallstudien zu bearbeiten.

Agenda für 2019

Das übergeordnete Thema für die kommenden Monate lautet „Health Care Delivery and Payment Reform“. Dabei soll neben einer kritischen Begleitung aktueller Entwicklungen im Bereich der Versorgungsstrukturen und der Vergütungsinstrumente insbesondere auch langfristige Fragestellungen verfolgt werden: Was kommt nach der DRG? Wie lassen sich intersektorale und auch populationsbezogene Ansätze in ein stimmiges Vergütungssystem integrieren? Welche Implikationen haben sich auflösende Sektorengrenzen für die Planung von Versorgungsstrukturen? Welche Interdependenzen gibt es in diesem Kontext zwischen Vergütung und Versorgungsstruktur?

Geplant sind bis zur nächsten Jahrestagung in Wuppertal zwei Sitzungen des Ausschusses - eine vor und eine nach der Sommerpause 2019.

Mitgliedschaft

Jedes Mitglied der dggö kann Mitglied des Ausschusses werden. Ein eigener Forschungsschwerpunkt "stationäre Versorgung" ist dabei nicht erforderlich. Interessenten aus der Praxis sind ebenso willkommen wie aus anderen Forschungsbereichen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft im Ausschuss stationäre Versorgung wenden Sie Sich bitte an einen der Vorsitzenden.

Die Mitgliedschaft endet auf eigenen Wunsch bzw. wenn an drei aufeinander folgenden Sitzungsterminen nicht teilgenommen wurde.

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