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EuHEA Conference 2024 in Vienna - Call for Abstracts
Call for Abstracts
Dear Colleagues,
We are excited to inform you that the Call for Abstracts for the upcoming EuHEA Conference, to be held in Vienna, Austria, from 30th June to 3rd July 2024, is now open. The theme of the conference is ‘Opening up perspectives on health economics’ and submissions from all areas of health economics are welcome.
We are very pleased also to announce that Carol Propper (Imperial College London) and Owen O’Donnell (Erasmus University Rotterdam) will join the EuHEA Conference 2024 as keynote speakers.
Please submit your abstract or organised session via this link by latest 21st January 2024. Kindly ensure that your abstract does not exceed 2,800 characters and includes objectives, methods, results, and discussion. We look forward to receiving your submission.
For more information regarding the conference program, the pre-conference workshops, and hotel reservations please visit the conference website.
The conference will be hosted by the Vienna University of Economics and Business (WU) and the Institute for Advanced Studies (IHS), supported by the Austrian Public Health Institute (Gesundheit Österreich GmbH).
We are looking forward to welcoming you at the EuHEA Conference 2024 in Vienna.
Servus in Wien!
The Vienna Local Organising Committee
Ausschusssitzung Ökonomische Evaluation und Entscheidungsfindung am 24. November 2023
Ausschusssitzung
der dggö-Ausschuss „Ökonomische Evaluation und Entscheidungsfindung“ wird sich am Freitag, den 24. November 2023 (10:00-15:45 Uhr online via MS Teams) treffen.
Als Hauptredner*innen konnten wir Prof. Dr. Johanna Kokot (Universität Hamburg & Hamburg Center for Health Economics), Prof. Dr. Thomas Mayrhofer (Hochschule Stralsund & Harvard Medical School) und Prof. Dr. Alexander Konnopka (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf & MSH Medical School Hamburg) gewinnen.
Wir freuen uns auch über die Vorstellung der Nachwuchswissenschaftler*innen Maximilian Zinn (Heinrich-Heine Universität Düsseldorf & DDZ), Léon Kreis (UKE Hamburg) und Benedicta Hermanns (Universität Hamburg & Hamburg Center for Health Economics).
Zudem wird es wieder Berichte aus den Arbeitsgruppen und Zeit zum gemeinsamen Austausch geben. Hier finden Sie das Programm.
Interessierte können sich bis zum 19. November 2023 per Email direkt an Nadja.Kairies-Schwarz@uni-duesseldorf.de anmelden.
9. dggö-Talk: Nikhil Agarwal - Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology
dggö-Talk
Der 9. dggö Talk findet am Mittwoch, den 8.11.2023 um 17 Uhr statt.
Nikhil Agarwal (MIT) wird über "Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology“ sprechen.
Ein Teil von Nikhil Agarwals Forschung am MIT konzentriert sich auf die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI), um die Gesundheitsversorgung und medizinische Entscheidungsfindung zu verbessern. Seine Arbeit untersucht KI-Anwendungen zur Optimierung der Gesundheitsversorgung, der Patientenergebnisse und der Ressourcenzuweisung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Beseitigung von Ungleichheiten im Gesundheitswesen liegt.
Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/65312652242?pwd=UVRRaFp1TkF0bjNQMmwwVWFuSElJQT09
*** English version ***
The 9th dggö Talk will take place on Wednesday, November 8th, 2023 at 5 p.m.
Nikhil Agarwal (MIT) will speak on "Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology".
One part of Nikhil Agarwal's research at MIT focuses on leveraging artificial intelligence (AI) to enhance healthcare and medical decision-making. His work explores AI applications in optimizing healthcare delivery, patient outcomes, and resource allocation, with a particular emphasis on addressing healthcare disparities.
To participate, please use the following link
https://uni-due.zoom-x.de/j/65312652242?pwd=UVRRaFp1TkF0bjNQMmwwVWFuSElJQT09
Call for Papers Jahrestagung 2024 Halle (Saale) eröffnet
Call for Papers
Ab dem 02.10.2023 ist der Call for Papers für die Jahrestagung 2024 in Halle (Saale) unter https://dggoe.de/konferenzen/2024/einreichen eröffnet. Die Einreichung einzelner Abstracts für Vorträge oder Poster sowie organisierter Sitzungen bestehend aus mehreren Vorträgen ist bis zum 15. November 2023 möglich.
Die 16. Jahrestagung der dggö wird am 4. und 5. März 2024 an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale unter dem Kernthema „Ethik und Ökonomie im Gesundheitssystem“ stattfinden. Zu diesem Thema werden wir Plenarvorträge von Kristina Orfali, Professorin für Bioethik in der Pädiatrie am Columbia Medical Center New York und Daniel M. Hausman, Research Professor an der Rutgers University, hören und hoffen, darüber den interdisziplinären Austausch über die Allokation knapper Ressourcen im Gesundheitssystem weiter anzuregen.
Nähere Informationen zum Tagungsort, Unterkünften, Gebühren und dem Tagungsprogramm finden Sie auf der Konferenzhomepage. Hervorheben möchten wir, dass während der Tagung gegen eine geringe Eigenbeteiligung von 10 Euro/Tag eine professionelle Kinderbetreuung an der Universität Halle bereitgestellt wird. Zur Anmeldung für die Kinderbetreuung senden Sie bitte bis spätestens 10. Januar 2024 eine Email an geschaeftsstelle@dggoe.de
Wir möchten Sie an dieser Stelle auch auf den dggö Wissenschaftspreis aufmerksam machen. Die dggö zeichnet im Rahmen der kommenden Jahrestagung die beste publizierte bzw. zur Publikation angenommene gesundheitsökonomische Arbeit des Jahres 2023 aus. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert. Einreichungen sind bis zum 31.12.2023 möglich. Weitere Informationen zu diesem Preis finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der 16. dggö Jahrestagung in Halle, einen regen akademischen Austausch, spannende Reflexionen aber auch die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu pflegen.
Registrierung für den Workshop des dggö-Ausschusses "Allokation und Verteilung“!
Workshop Ausschuss
Interessierte können sich ab sofort für den Workshop am 17. und 18. November 2023 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg anmelden. Bitte senden Sie hierzu eine Email bis zum 20. Oktober 2023 an dggoe2023@uni-oldenburg.de.
Das vorläufige Programm des Workshops finden sie hier.
Vorträge CINCH-dggö Academy in Health Economics
Vorträge
*** English version below ***
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder der dggö,
hiermit möchten wir Sie zu zwei Vorträgen im Rahmen der CINCH-dggö Academy in Health Economics einladen, die sich insbesondere an Nachwuchsforscher:innen richten.Der Erste findet am Dienstag, den 29.08.2023 von 15.00-16.00 Uhr statt.
In der Reihe „Meet the Editor“ wird Professor Kit Carpenter (Vanderbilt University), Mitherausgeber des Journal of Health Economics, über seine Erfahrungen als Autor und Herausgeber des Journals sprechen. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/62034959956?pwd=VUo2MEY3czRMRmpNakFFRWJXdHpjQT09
Der Zweite findet am Donnerstag, den 31.08.2023 von 15.15-16.15 Uhr statt.
Unter dem Titel „Navigating the academic job market“ werden Professorin Iris Kesternich (Universität Hamburg), Professorin Stefanie Schurer (University Sydney), und Professor Nicolas Ziebarth (Universität Mannheim & ZEW Mannnheim) über ihre Erfahrungen am amerikanischen, australischen und europäischen akademischen Arbeitsmarkt berichten. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09
Wir freuen uns auf die Vorträge (auf Englisch) mit anschließender Diskussion, die von Daniel Kühnle (Universität Duisburg-Essen und Organisator der CINCH-dggö Academy) moderiert werden. Studierende werden ausdrücklich ermutigt, sich an der Frage- und Diskussionsrunde zu beteiligen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der engere Vorstand der dggö
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem, Amelie Wuppermann
*** English version ***
Dear colleagues and members of the dggö,
We would like to invite you to two talks, which are particularly aimed at early-career researchers as part of the CINCH-dggö Academy in Health Economics.
The first one will take place on Tuesday, August 29, 2023, from 3:00-4:00 pm.
Within the series “Meet the Editor”, Professor Kit Carpenter from Vanderbilt University, co-editor of the Journal of Health Economics, will speak about his experiences as an author and editor of the journal. To participate, please use the following link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/62034959956?pwd=VUo2MEY3czRMRmpNakFFRWJXdHpjQT09
The second takes place on Thursday, August 31, 2023, from 3:15-4:15 pm.
During the session “Navigating the Academic Job Market”, Professor Iris Kesternich (University of Hamburg), Professor Stefanie Schurer (University of Sydney), and Professor Nicolas Ziebarth (University of Mannheim & ZEW Mannheim) will share their experiences from the American, Australian, and European academic job markets. To participate, please use the following link:
< href="https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09" class="extern">https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09
We are looking forward to the lectures followed by a discussion, which will be moderated by Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen and organiser of the CINCH-dggö Academy). Students are strongly encouraged to participate in the subsequent question and discussion session.
We look forward to your participation!
The Executive Board of the dggö
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem, Amelie Wuppermann
Stellungnahme der dggö zum Referentenentwurf des BMG des Gesundheitsdatennutzungsgesetz – GDNG
Stellungnahme
Zum Referentenentwurf des BMG des Gesundheitsdatennutzungsgesetz – GDNG hat die dggö eine Stellungnahme veröffentlicht.
Die Stellungnahme als PDF
Die dggö begrüßt den Vorstoß des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten von Gesundheitsdaten für die Versorgung und Forschung. Dieser Referentenentwurf ist ein wichtiger Schritt. Mit dem Aufbau einer von datenhaltenden Stellen unabhängigen nationalen Datenzugangs- und Koordinierungsstelle wird Transparenz über existierende Gesundheitsdaten geschaffen und es kann ein diskriminierungsfreier Zugang zu den Daten erreicht werden. Auch die Etablierung eines Mechanismus zur Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen sowie die geplante Reduktion bürokratischer Hürden beim Datenzugang bei gleichzeitiger Stärkung des Datenschutzes wird begrüßt.
Für den Aufbau und die stetige Weiterentwicklung des durch die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle zu erstellenden Metadaten-Katalogs nach § 1, Absatz 2, Satz 1 des GDNG ist aus Sicht der dggö im Gesetz ein Vorschlagsverfahren zur Aufnahme weiterer Datenquellen zu etablieren, um eine möglichst umfassende Übersicht zu schaffen. In diesem Sinne sollten auch Gesundheitsdaten, die mit öffentlicher Finanzierung erhoben werden, automatisch in den Meta- Datenkatalog aufgenommen werden. Auch sollte für solche mit öffentlichen Mitteln finanzierten Gesundheitsdaten generell eine Verpflichtung zur Bereitstellung für die Nachnutzung in Versorgung und Forschung per Gesetz geregelt werden.
Für die gesundheitsökonomische und Gesundheitssystem- Forschung ist von Bedeutung, dass als Gesundheitsdaten nicht nur Daten nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO gelten, sondern auch Daten, die das Gesundheitssystem an sich betreffen, z.B. Daten über Seite 2 von 2 Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte oder Apotheken. Für Forschung und Politikberatung zur Verbesserung der Strukturen des Gesundheitssystems wäre Unterstützung bei der Kommunikation mit den Datenhaltern dieser Daten und Antragstellung durch die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle sowie eine Verknüpfung dieser Daten mit Gesundheitsdaten über die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO notwendig.
Desweitern sind für viele Forschungsprojekte im Bereich Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung auch externe Daten wichtig, d.h. Daten, die nicht im Gesundheitssystem entstanden sind, aber zusätzliche Informationen über natürliche Personen wie bspw. den sozio-ökonomischen Status in Form von Bildung, Beruf und Einkommen oder regionale Informationen zum Wohnort von Personen enthalten. Damit können beispielsweise Themen wie Ungleichheit im Gesundheitssystem und Fragen zur Steigerung des Arbeitskräftepotentials erforscht werden, was insbesondere auch für die Entwicklung einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems von besonderer Bedeutung ist. Wünschenswert wäre es daher, wenn explizit auch Verknüpfungen mit solchen externen Daten über die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle möglich wären bzw. letztere verpflichtet würde, solche Verknüpfungen zum Beispiel über das Dateninstitut zu unterstützen.
In § 3 sind Vorhaben der Versorgungs- und Gesundheitsforschung als solche Forschungsprojekte definiert, bei denen Gesundheitsdaten nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO zu wissenschaftlichen Forschungszwecken gemäß Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe j in Verbindung mit Artikel 89 der DSGVO verarbeitet werden. Auch für Forschungsprojekte, die sich vornehmlich auf das Gesundheitssystem beziehen – bspw. zu Determinanten der Standortwahl von Leistungserbringern – wäre es wünschenswert, die datenschutzrechtliche Aufsicht zu zentralisieren.
Der Referentenentwurf macht Vorschläge für eine Ablehnung von Datennutzungsprojekten, welche gemäß § 303 e Absatz 3 a SGB V (n.F.) umgesetzt werden sollen. Eine Rückweisung von Datennutzungsanträgen sollte jedoch nicht häufig vorkommen, da die dggö für die Begründung, die auf hypothetisch absichtlich schädigendem Verhalten der Antragstellenden beruht (vgl. S. 40), keine Anhaltspunkte aus der vergangenen Nutzung von administrativen Daten, z. B. im Rahmen der Forschungsdatenzentren, sieht.
Der Referentenentwurf sieht vor, dass die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle Gebühren und Auslagen erheben darf. Die Erhebung soll vom BMG per Rechtverordnung geregelt werden. Wichtig ist hierbei aus Sicht der dggö, dass die Ausgaben – insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs – nicht prohibitiv hoch werden, so dass Forschungsprojekte im Endeffekt aus Kostengründen nicht durchführbar sind.
Vorstand der dggö:
Prof. Dr. Annika Herr
Prof. Dr. Amelie Wuppermann
Prof. Dr. Jürgen Wasem
Prof. Dr. Jeannette Brosig-Koch
Federführung: Prof. Dr. Amelie Wuppermann, Dr. Simon Reif
Rückfragen an vorstand@dggoe.de
Stellungnahme der dggö zum DigiG
Stellungnahme
Zum Digital-Gesetz (DigiG) des Bundesministerium für Gesundheit hat die dggö eine Stellungnahme veröffentlicht.
Die Stellungnahme als PDF
Die dggö befürwortet das DigiG grundsätzlich. Sie hat folgende Anmerkungen:
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland konnte immer noch nicht den gewünschten Grad erreichen. Insbesondere die elektronische Patientenakte (ePA), aber auch weitere Ziele, wie z.B. das eRezept, werden bislang unzureichend genutzt.
Das geplante DigiG umfasst zahlreiche Punkte, welche zu einer besseren Digitalisierung beitragen werden.
Beispielsweise wird die Umstellung der ePA von einem OptIn zu einem OptOut-Verfahren zu einem deutlichen besseren Nutzungsgrad und vermutlich auch höherer Akzeptanz führen. Die prognostizierte OptOut-Quote von 20% wird vermutlich eher unterschritten werden.
Weiterhin ist die Befüllung der ePA mit strukturierten Daten ein wichtiger Schritt für die sinnvolle Datennutzung sowie den Datenaustausch mit verschiedenen Systemen. Reine digitale Dokumente (z.B. im PDF-Format) ermöglichen keine sinnvollen Analysen und führen schnell zu Informationsüberflutung.
Noch kritischer sollte aber auf die Seite der automatisierten Befüllung der ePA, insbesondere im Rahmen der ambulanten und stationären Versorgung geschaut werden, um zusätzlich Aufwand zu minimieren bzw. zu vermeiden. Zu einem guten Arzt-Praxis-System bzw. Krankenhausinformationssystem gehört eine Schnittstelle, welche die Befüllung automatisiert bedient.
Die Befüllung der ePA mit Altdaten, insbesondere die Übernahme der Unterlagen in die ePA (§ 350) wäre bezüglich des Nutzens im Verhältnis zum Aufwand zu prüfen. Vermutlich werden unstrukturierte PDF-Dokumente mit hohem Aufwand seitens verschiedener Akteurinnen und Akteure (Patientinnen und Patienten, Niedergelassene, Krankenkassen usw.) zweitausgefertigt, gescannt und in die Akte eingeordnet. Auch die Menge von 2 x 10 Seiten in 24 Monaten (350 a (1)) scheint nicht nur willkürlich, sondern ist eine eher unscharfe Abgrenzung. Hier wäre zu überlegen, ob nicht die Systeme der datenspeichernden Akteurinnen und Akteure Funktionalitäten umfassen müssten für die Übertragung der Daten in die Akte, ergänzt um Scan-Funktionalitäten der ePA-App seitens der Krankenkassen zur Selbstergänzung durch Patientinnen und Patienten.
Auch die Verbesserung der Nutzung des eRezeptes durch Einbindung in die von den Krankenkassen bereit gestellt ePA-App ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Das bisherige Verfahren ist kaum praxistauglich, was sich in den Nutzungszahlen widerspiegelt. Die ePA sollte als alleinige App Dreh- und Angelpunkt des Gesundheitsmanagement sein. Ob die Umsetzung bis zum 01.01.2024 realisierbar ist, wird sich zeigen.
Die Ausweitung der Videosprechstunde (Wegfall der Begrenzungen sowie Einbindung der Apotheken zur assistierten Videosprechstunde) wird neue Akteure und Versorgungsformen ermöglichen. Letztendlich wird der Markt zeigen, wie alltagstauglich dies ist und bestehende Angebote ersetzt/ergänzt.
Die digitale Weiterentwicklung strukturierter Behandlungsprogramme (z.B. mit strukturierten Behandlungsplänen) ist ein wichtiger und richtiger Schritt, die Zusammenarbeit der interdisziplinären Akteurinnen und Akteure besser zu unterstützen.
Weiterhin ist die Umsetzung von labormedizinischen Befunden von (unstrukturierten) Dokumenten (Z.B. PDF) in ein strukturiertes Format, sektorübergreifend it-technisch verwendbar, wichtig.
Die Verstetigung des Innovationsfonds sowie die Flexibilisierung der Fördermöglichkeiten unterstützen wir, ebenso wie die Evaluation der Projekte.
Vorstand der dggö:
Prof. Dr. Annika Herr
Prof. Dr. Amelie Wuppermann
Prof. Dr. Jürgen Wasem
Prof. Dr. Jeannette Brosig-Koch
Federführung: Prof. Dr. Thomas Lux
Rückfragen an: geschaeftsstelle@dggoe.de
8. dggö-Talk: Robert Slonim - "Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“ - 16.8.2023
dggö-Talk
Am Mittwoch, den 16.8.2023 um 12 Uhr wird der 8. dggö talk stattfinden, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Unter dem Titel "Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“ wird Professor Robert Slonim (University of Technology Sydney) über seine Forschung zu Motivation zur Blut- und Knochenmarkspende sprechen. Auf Grundlage traditioneller und verhaltensökonomischer Theorien wird er Strategien in den Fokus nehmen, die (i) die Spenden erhöhen, (ii) Spenden in Notsituation erhöhen und (iii) das Management von Spender-Registern verbessern.
Wir freuen uns auf den Vortrag mit anschließender Diskussion, die von Daniel Wiesen (Vorsitzender Ausschuss Allokation und Verteilung) moderiert wird. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom.us/j/63229642665?pwd=ZEZzYmFtMlNvanplUGF3L3pFbkFmQT09
In the 8th dggö talk, August 16, 2023 at 12pm (noon), entitled
"Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“
Professor Slonim (University of Technology Sydney) will discuss some of his research examining understanding people’s motivation to donate blood products and bone marrow. Based on both traditional and behavioral economic theories, he will focus on research examining strategies to (i) increase donations, (ii) increase donations when needed and (iii) improve management of donor registries.
We look forward to the presentation followed by a discussion which will be chaired by Daniel Wiesen (head of the committee Allocation and Distribution). To participate, please use the following link
https://uni-due.zoom.us/j/63229642665?pwd=ZEZzYmFtMlNvanplUGF3L3pFbkFmQT09
Verlängerung Call for Papers CINCH-dggö Academy in Health Economics
Verlängerung Call for Papers
die Einreichungsfrist für die CINCH-dggö Academy in Health Economics wurde verlängert! Die Einreichungsfrist für Paper bleibt noch offen bis
Freitag, 7. Juli 2023, 24 Uhr.
Die Beiträge bitte an die Adresse cinch.academy@gmail.com geschickt werden. Wir freuen uns darauf!
Hier noch ein paar Hintergrundinformationen zur Academy:
Die dggö und das CINCH laden Doktorandinnen und Doktoranden und Nachwuchsforschende ein, sich für die Teilnahme an der „CINCH-dggö Academy in Health Economics“ zu bewerben.
Die Academy findet vom 28.08.-01.09.2023 an der Universität Duisburg-Essen zum “The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours” statt.
Prof. Stefanie Schurer, University of Sydney, und Prof. Davide Dragone, University of Bologna, halten Vorlesungen, deren Schwerpunkte auf der Ökonomik von Pandemien und auf der Ökonomik riskanten Gesundheitsverhaltens liegen. Zum Programm gehört auch eine „Meet the Editor“-Sitzung mit Prof. Kit Carpenter, Herausgeber des Journal of Health Economics, eine Session zu "Academic Networking" sowie eine Session zu "Successful Academic Publishing". Der Workshop wird mit einem Galadinner während einer Bootstour auf dem Baldeneysee abgeschlossen.
Weitere Sprecherinnen und Sprecher sind: Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm-Hansen (University of Copenhagen), Nicolas Ziebarth (ZEW Mannheim und University of Mannheim).
Es gibt einen Preis für das beste Papier der Tagung und dggö Mitglieder zahlen eine vergünstigte Teilnahmegebühr. Für Details schauen Sie in den Call for Papers oder fragen den Organisator Daniel Kühnle.
Für dggö Mitglieder gibt es auch die Möglichkeit, an zwei ausgewählten Vorlesungen online teilzunehmen. Details werden später bekannt gegeben.
**** English version ***
the submission deadline for the CINCH-dggö Academy in Health Economics has been extended! The submission deadline for papers will remain open until.
Friday, July 7, 2023, midnight.
Papers should be sent to cinch.academy@gmail.com. We are looking forward to it!
Here is some more background information on the Academy:
The dggö (German Health Economics Association) and the CINCH (Center for Health Economics at the University of Duisburg-Essen) invite doctoral students and early-career researchers to apply for participation in the "CINCH-dggö Academy in Health Economics." It will take place from August 28 to September 1, 2023, at the University of Duisburg-Essen, focusing on "The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours."
Prof. Stefanie Schurer from the University of Sydney and Prof. Davide Dragone from the University of Bologna will deliver lectures that focus on the economics of pandemics and risky health behaviors. The program includes a “Meet the Editor” session with Prof. Kit Carpenter, Editor at the Journal of Health Economics
Other speakers include Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm-Hansen (University of Copenhagen), and Nicolas Ziebarth (University of Mannheim).
There will be an award for the best paper presented at the conference, and dggö members will pay a discounted registration fee. For more details, please visit the Call for Papers on our website or contact the organizer, Daniel Kühnle.
For dggö members there is also the possibility to attend two selected lectures online. Details will be announced later.