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9. dggö-Talk: Nikhil Agarwal - Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology
dggö-Talk
Der 9. dggö Talk findet am Mittwoch, den 8.11.2023 um 17 Uhr statt.
Nikhil Agarwal (MIT) wird über "Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology“ sprechen.
Ein Teil von Nikhil Agarwals Forschung am MIT konzentriert sich auf die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI), um die Gesundheitsversorgung und medizinische Entscheidungsfindung zu verbessern. Seine Arbeit untersucht KI-Anwendungen zur Optimierung der Gesundheitsversorgung, der Patientenergebnisse und der Ressourcenzuweisung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Beseitigung von Ungleichheiten im Gesundheitswesen liegt.
Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/65312652242?pwd=UVRRaFp1TkF0bjNQMmwwVWFuSElJQT09
*** English version ***
The 9th dggö Talk will take place on Wednesday, November 8th, 2023 at 5 p.m.
Nikhil Agarwal (MIT) will speak on "Combining Human Expertise with Artificial Intelligence: Experimental Evidence from Radiology".
One part of Nikhil Agarwal's research at MIT focuses on leveraging artificial intelligence (AI) to enhance healthcare and medical decision-making. His work explores AI applications in optimizing healthcare delivery, patient outcomes, and resource allocation, with a particular emphasis on addressing healthcare disparities.
To participate, please use the following link
https://uni-due.zoom-x.de/j/65312652242?pwd=UVRRaFp1TkF0bjNQMmwwVWFuSElJQT09
Call for Papers Jahrestagung 2024 Halle (Saale) eröffnet
Call for Papers
Ab dem 02.10.2023 ist der Call for Papers für die Jahrestagung 2024 in Halle (Saale) unter https://dggoe.de/konferenzen/2024/einreichen eröffnet. Die Einreichung einzelner Abstracts für Vorträge oder Poster sowie organisierter Sitzungen bestehend aus mehreren Vorträgen ist bis zum 15. November 2023 möglich.
Die 16. Jahrestagung der dggö wird am 4. und 5. März 2024 an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale unter dem Kernthema „Ethik und Ökonomie im Gesundheitssystem“ stattfinden. Zu diesem Thema werden wir Plenarvorträge von Kristina Orfali, Professorin für Bioethik in der Pädiatrie am Columbia Medical Center New York und Daniel M. Hausman, Research Professor an der Rutgers University, hören und hoffen, darüber den interdisziplinären Austausch über die Allokation knapper Ressourcen im Gesundheitssystem weiter anzuregen.
Nähere Informationen zum Tagungsort, Unterkünften, Gebühren und dem Tagungsprogramm finden Sie auf der Konferenzhomepage. Hervorheben möchten wir, dass während der Tagung gegen eine geringe Eigenbeteiligung von 10 Euro/Tag eine professionelle Kinderbetreuung an der Universität Halle bereitgestellt wird. Zur Anmeldung für die Kinderbetreuung senden Sie bitte bis spätestens 10. Januar 2024 eine Email an geschaeftsstelle@dggoe.de
Wir möchten Sie an dieser Stelle auch auf den dggö Wissenschaftspreis aufmerksam machen. Die dggö zeichnet im Rahmen der kommenden Jahrestagung die beste publizierte bzw. zur Publikation angenommene gesundheitsökonomische Arbeit des Jahres 2023 aus. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert. Einreichungen sind bis zum 31.12.2023 möglich. Weitere Informationen zu diesem Preis finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der 16. dggö Jahrestagung in Halle, einen regen akademischen Austausch, spannende Reflexionen aber auch die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu pflegen.
Registrierung für den Workshop des dggö-Ausschusses "Allokation und Verteilung“!
Workshop Ausschuss
Interessierte können sich ab sofort für den Workshop am 17. und 18. November 2023 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg anmelden. Bitte senden Sie hierzu eine Email bis zum 20. Oktober 2023 an dggoe2023@uni-oldenburg.de.
Das vorläufige Programm des Workshops finden sie hier.
Vorträge CINCH-dggö Academy in Health Economics
Vorträge
*** English version below ***
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder der dggö,
hiermit möchten wir Sie zu zwei Vorträgen im Rahmen der CINCH-dggö Academy in Health Economics einladen, die sich insbesondere an Nachwuchsforscher:innen richten.Der Erste findet am Dienstag, den 29.08.2023 von 15.00-16.00 Uhr statt.
In der Reihe „Meet the Editor“ wird Professor Kit Carpenter (Vanderbilt University), Mitherausgeber des Journal of Health Economics, über seine Erfahrungen als Autor und Herausgeber des Journals sprechen. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/62034959956?pwd=VUo2MEY3czRMRmpNakFFRWJXdHpjQT09
Der Zweite findet am Donnerstag, den 31.08.2023 von 15.15-16.15 Uhr statt.
Unter dem Titel „Navigating the academic job market“ werden Professorin Iris Kesternich (Universität Hamburg), Professorin Stefanie Schurer (University Sydney), und Professor Nicolas Ziebarth (Universität Mannheim & ZEW Mannnheim) über ihre Erfahrungen am amerikanischen, australischen und europäischen akademischen Arbeitsmarkt berichten. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09
Wir freuen uns auf die Vorträge (auf Englisch) mit anschließender Diskussion, die von Daniel Kühnle (Universität Duisburg-Essen und Organisator der CINCH-dggö Academy) moderiert werden. Studierende werden ausdrücklich ermutigt, sich an der Frage- und Diskussionsrunde zu beteiligen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der engere Vorstand der dggö
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem, Amelie Wuppermann
*** English version ***
Dear colleagues and members of the dggö,
We would like to invite you to two talks, which are particularly aimed at early-career researchers as part of the CINCH-dggö Academy in Health Economics.
The first one will take place on Tuesday, August 29, 2023, from 3:00-4:00 pm.
Within the series “Meet the Editor”, Professor Kit Carpenter from Vanderbilt University, co-editor of the Journal of Health Economics, will speak about his experiences as an author and editor of the journal. To participate, please use the following link:
https://uni-due.zoom-x.de/j/62034959956?pwd=VUo2MEY3czRMRmpNakFFRWJXdHpjQT09
The second takes place on Thursday, August 31, 2023, from 3:15-4:15 pm.
During the session “Navigating the Academic Job Market”, Professor Iris Kesternich (University of Hamburg), Professor Stefanie Schurer (University of Sydney), and Professor Nicolas Ziebarth (University of Mannheim & ZEW Mannheim) will share their experiences from the American, Australian, and European academic job markets. To participate, please use the following link:
< href="https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09" class="extern">https://uni-due.zoom-x.de/j/69628235854?pwd=enkyZllHQ2tDTjFaY0wvSXRyY1ZCdz09
We are looking forward to the lectures followed by a discussion, which will be moderated by Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen and organiser of the CINCH-dggö Academy). Students are strongly encouraged to participate in the subsequent question and discussion session.
We look forward to your participation!
The Executive Board of the dggö
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem, Amelie Wuppermann
Stellungnahme der dggö zum Referentenentwurf des BMG des Gesundheitsdatennutzungsgesetz – GDNG
Stellungnahme
Zum Referentenentwurf des BMG des Gesundheitsdatennutzungsgesetz – GDNG hat die dggö eine Stellungnahme veröffentlicht.
Die Stellungnahme als PDF
Die dggö begrüßt den Vorstoß des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten von Gesundheitsdaten für die Versorgung und Forschung. Dieser Referentenentwurf ist ein wichtiger Schritt. Mit dem Aufbau einer von datenhaltenden Stellen unabhängigen nationalen Datenzugangs- und Koordinierungsstelle wird Transparenz über existierende Gesundheitsdaten geschaffen und es kann ein diskriminierungsfreier Zugang zu den Daten erreicht werden. Auch die Etablierung eines Mechanismus zur Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen sowie die geplante Reduktion bürokratischer Hürden beim Datenzugang bei gleichzeitiger Stärkung des Datenschutzes wird begrüßt.
Für den Aufbau und die stetige Weiterentwicklung des durch die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle zu erstellenden Metadaten-Katalogs nach § 1, Absatz 2, Satz 1 des GDNG ist aus Sicht der dggö im Gesetz ein Vorschlagsverfahren zur Aufnahme weiterer Datenquellen zu etablieren, um eine möglichst umfassende Übersicht zu schaffen. In diesem Sinne sollten auch Gesundheitsdaten, die mit öffentlicher Finanzierung erhoben werden, automatisch in den Meta- Datenkatalog aufgenommen werden. Auch sollte für solche mit öffentlichen Mitteln finanzierten Gesundheitsdaten generell eine Verpflichtung zur Bereitstellung für die Nachnutzung in Versorgung und Forschung per Gesetz geregelt werden.
Für die gesundheitsökonomische und Gesundheitssystem- Forschung ist von Bedeutung, dass als Gesundheitsdaten nicht nur Daten nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO gelten, sondern auch Daten, die das Gesundheitssystem an sich betreffen, z.B. Daten über Seite 2 von 2 Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte oder Apotheken. Für Forschung und Politikberatung zur Verbesserung der Strukturen des Gesundheitssystems wäre Unterstützung bei der Kommunikation mit den Datenhaltern dieser Daten und Antragstellung durch die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle sowie eine Verknüpfung dieser Daten mit Gesundheitsdaten über die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO notwendig.
Desweitern sind für viele Forschungsprojekte im Bereich Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung auch externe Daten wichtig, d.h. Daten, die nicht im Gesundheitssystem entstanden sind, aber zusätzliche Informationen über natürliche Personen wie bspw. den sozio-ökonomischen Status in Form von Bildung, Beruf und Einkommen oder regionale Informationen zum Wohnort von Personen enthalten. Damit können beispielsweise Themen wie Ungleichheit im Gesundheitssystem und Fragen zur Steigerung des Arbeitskräftepotentials erforscht werden, was insbesondere auch für die Entwicklung einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems von besonderer Bedeutung ist. Wünschenswert wäre es daher, wenn explizit auch Verknüpfungen mit solchen externen Daten über die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle möglich wären bzw. letztere verpflichtet würde, solche Verknüpfungen zum Beispiel über das Dateninstitut zu unterstützen.
In § 3 sind Vorhaben der Versorgungs- und Gesundheitsforschung als solche Forschungsprojekte definiert, bei denen Gesundheitsdaten nach Artikel 4, Nr. 15 der DSGVO zu wissenschaftlichen Forschungszwecken gemäß Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe j in Verbindung mit Artikel 89 der DSGVO verarbeitet werden. Auch für Forschungsprojekte, die sich vornehmlich auf das Gesundheitssystem beziehen – bspw. zu Determinanten der Standortwahl von Leistungserbringern – wäre es wünschenswert, die datenschutzrechtliche Aufsicht zu zentralisieren.
Der Referentenentwurf macht Vorschläge für eine Ablehnung von Datennutzungsprojekten, welche gemäß § 303 e Absatz 3 a SGB V (n.F.) umgesetzt werden sollen. Eine Rückweisung von Datennutzungsanträgen sollte jedoch nicht häufig vorkommen, da die dggö für die Begründung, die auf hypothetisch absichtlich schädigendem Verhalten der Antragstellenden beruht (vgl. S. 40), keine Anhaltspunkte aus der vergangenen Nutzung von administrativen Daten, z. B. im Rahmen der Forschungsdatenzentren, sieht.
Der Referentenentwurf sieht vor, dass die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle Gebühren und Auslagen erheben darf. Die Erhebung soll vom BMG per Rechtverordnung geregelt werden. Wichtig ist hierbei aus Sicht der dggö, dass die Ausgaben – insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs – nicht prohibitiv hoch werden, so dass Forschungsprojekte im Endeffekt aus Kostengründen nicht durchführbar sind.
Vorstand der dggö:
Prof. Dr. Annika Herr
Prof. Dr. Amelie Wuppermann
Prof. Dr. Jürgen Wasem
Prof. Dr. Jeannette Brosig-Koch
Federführung: Prof. Dr. Amelie Wuppermann, Dr. Simon Reif
Rückfragen an vorstand@dggoe.de
Stellungnahme der dggö zum DigiG
Stellungnahme
Zum Digital-Gesetz (DigiG) des Bundesministerium für Gesundheit hat die dggö eine Stellungnahme veröffentlicht.
Die Stellungnahme als PDF
Die dggö befürwortet das DigiG grundsätzlich. Sie hat folgende Anmerkungen:
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland konnte immer noch nicht den gewünschten Grad erreichen. Insbesondere die elektronische Patientenakte (ePA), aber auch weitere Ziele, wie z.B. das eRezept, werden bislang unzureichend genutzt.
Das geplante DigiG umfasst zahlreiche Punkte, welche zu einer besseren Digitalisierung beitragen werden.
Beispielsweise wird die Umstellung der ePA von einem OptIn zu einem OptOut-Verfahren zu einem deutlichen besseren Nutzungsgrad und vermutlich auch höherer Akzeptanz führen. Die prognostizierte OptOut-Quote von 20% wird vermutlich eher unterschritten werden.
Weiterhin ist die Befüllung der ePA mit strukturierten Daten ein wichtiger Schritt für die sinnvolle Datennutzung sowie den Datenaustausch mit verschiedenen Systemen. Reine digitale Dokumente (z.B. im PDF-Format) ermöglichen keine sinnvollen Analysen und führen schnell zu Informationsüberflutung.
Noch kritischer sollte aber auf die Seite der automatisierten Befüllung der ePA, insbesondere im Rahmen der ambulanten und stationären Versorgung geschaut werden, um zusätzlich Aufwand zu minimieren bzw. zu vermeiden. Zu einem guten Arzt-Praxis-System bzw. Krankenhausinformationssystem gehört eine Schnittstelle, welche die Befüllung automatisiert bedient.
Die Befüllung der ePA mit Altdaten, insbesondere die Übernahme der Unterlagen in die ePA (§ 350) wäre bezüglich des Nutzens im Verhältnis zum Aufwand zu prüfen. Vermutlich werden unstrukturierte PDF-Dokumente mit hohem Aufwand seitens verschiedener Akteurinnen und Akteure (Patientinnen und Patienten, Niedergelassene, Krankenkassen usw.) zweitausgefertigt, gescannt und in die Akte eingeordnet. Auch die Menge von 2 x 10 Seiten in 24 Monaten (350 a (1)) scheint nicht nur willkürlich, sondern ist eine eher unscharfe Abgrenzung. Hier wäre zu überlegen, ob nicht die Systeme der datenspeichernden Akteurinnen und Akteure Funktionalitäten umfassen müssten für die Übertragung der Daten in die Akte, ergänzt um Scan-Funktionalitäten der ePA-App seitens der Krankenkassen zur Selbstergänzung durch Patientinnen und Patienten.
Auch die Verbesserung der Nutzung des eRezeptes durch Einbindung in die von den Krankenkassen bereit gestellt ePA-App ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Das bisherige Verfahren ist kaum praxistauglich, was sich in den Nutzungszahlen widerspiegelt. Die ePA sollte als alleinige App Dreh- und Angelpunkt des Gesundheitsmanagement sein. Ob die Umsetzung bis zum 01.01.2024 realisierbar ist, wird sich zeigen.
Die Ausweitung der Videosprechstunde (Wegfall der Begrenzungen sowie Einbindung der Apotheken zur assistierten Videosprechstunde) wird neue Akteure und Versorgungsformen ermöglichen. Letztendlich wird der Markt zeigen, wie alltagstauglich dies ist und bestehende Angebote ersetzt/ergänzt.
Die digitale Weiterentwicklung strukturierter Behandlungsprogramme (z.B. mit strukturierten Behandlungsplänen) ist ein wichtiger und richtiger Schritt, die Zusammenarbeit der interdisziplinären Akteurinnen und Akteure besser zu unterstützen.
Weiterhin ist die Umsetzung von labormedizinischen Befunden von (unstrukturierten) Dokumenten (Z.B. PDF) in ein strukturiertes Format, sektorübergreifend it-technisch verwendbar, wichtig.
Die Verstetigung des Innovationsfonds sowie die Flexibilisierung der Fördermöglichkeiten unterstützen wir, ebenso wie die Evaluation der Projekte.
Vorstand der dggö:
Prof. Dr. Annika Herr
Prof. Dr. Amelie Wuppermann
Prof. Dr. Jürgen Wasem
Prof. Dr. Jeannette Brosig-Koch
Federführung: Prof. Dr. Thomas Lux
Rückfragen an: geschaeftsstelle@dggoe.de
8. dggö-Talk: Robert Slonim - "Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“ - 16.8.2023
dggö-Talk
Am Mittwoch, den 16.8.2023 um 12 Uhr wird der 8. dggö talk stattfinden, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Unter dem Titel "Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“ wird Professor Robert Slonim (University of Technology Sydney) über seine Forschung zu Motivation zur Blut- und Knochenmarkspende sprechen. Auf Grundlage traditioneller und verhaltensökonomischer Theorien wird er Strategien in den Fokus nehmen, die (i) die Spenden erhöhen, (ii) Spenden in Notsituation erhöhen und (iii) das Management von Spender-Registern verbessern.
Wir freuen uns auf den Vortrag mit anschließender Diskussion, die von Daniel Wiesen (Vorsitzender Ausschuss Allokation und Verteilung) moderiert wird. Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom.us/j/63229642665?pwd=ZEZzYmFtMlNvanplUGF3L3pFbkFmQT09
In the 8th dggö talk, August 16, 2023 at 12pm (noon), entitled
"Blood, Plasma and Bone Marrow Donations and Registries: What health policy can learn from behavioral economics“
Professor Slonim (University of Technology Sydney) will discuss some of his research examining understanding people’s motivation to donate blood products and bone marrow. Based on both traditional and behavioral economic theories, he will focus on research examining strategies to (i) increase donations, (ii) increase donations when needed and (iii) improve management of donor registries.
We look forward to the presentation followed by a discussion which will be chaired by Daniel Wiesen (head of the committee Allocation and Distribution). To participate, please use the following link
https://uni-due.zoom.us/j/63229642665?pwd=ZEZzYmFtMlNvanplUGF3L3pFbkFmQT09
Verlängerung Call for Papers CINCH-dggö Academy in Health Economics
Verlängerung Call for Papers
die Einreichungsfrist für die CINCH-dggö Academy in Health Economics wurde verlängert! Die Einreichungsfrist für Paper bleibt noch offen bis
Freitag, 7. Juli 2023, 24 Uhr.
Die Beiträge bitte an die Adresse cinch.academy@gmail.com geschickt werden. Wir freuen uns darauf!
Hier noch ein paar Hintergrundinformationen zur Academy:
Die dggö und das CINCH laden Doktorandinnen und Doktoranden und Nachwuchsforschende ein, sich für die Teilnahme an der „CINCH-dggö Academy in Health Economics“ zu bewerben.
Die Academy findet vom 28.08.-01.09.2023 an der Universität Duisburg-Essen zum “The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours” statt.
Prof. Stefanie Schurer, University of Sydney, und Prof. Davide Dragone, University of Bologna, halten Vorlesungen, deren Schwerpunkte auf der Ökonomik von Pandemien und auf der Ökonomik riskanten Gesundheitsverhaltens liegen. Zum Programm gehört auch eine „Meet the Editor“-Sitzung mit Prof. Kit Carpenter, Herausgeber des Journal of Health Economics, eine Session zu "Academic Networking" sowie eine Session zu "Successful Academic Publishing". Der Workshop wird mit einem Galadinner während einer Bootstour auf dem Baldeneysee abgeschlossen.
Weitere Sprecherinnen und Sprecher sind: Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm-Hansen (University of Copenhagen), Nicolas Ziebarth (ZEW Mannheim und University of Mannheim).
Es gibt einen Preis für das beste Papier der Tagung und dggö Mitglieder zahlen eine vergünstigte Teilnahmegebühr. Für Details schauen Sie in den Call for Papers oder fragen den Organisator Daniel Kühnle.
Für dggö Mitglieder gibt es auch die Möglichkeit, an zwei ausgewählten Vorlesungen online teilzunehmen. Details werden später bekannt gegeben.
**** English version ***
the submission deadline for the CINCH-dggö Academy in Health Economics has been extended! The submission deadline for papers will remain open until.
Friday, July 7, 2023, midnight.
Papers should be sent to cinch.academy@gmail.com. We are looking forward to it!
Here is some more background information on the Academy:
The dggö (German Health Economics Association) and the CINCH (Center for Health Economics at the University of Duisburg-Essen) invite doctoral students and early-career researchers to apply for participation in the "CINCH-dggö Academy in Health Economics." It will take place from August 28 to September 1, 2023, at the University of Duisburg-Essen, focusing on "The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours."
Prof. Stefanie Schurer from the University of Sydney and Prof. Davide Dragone from the University of Bologna will deliver lectures that focus on the economics of pandemics and risky health behaviors. The program includes a “Meet the Editor” session with Prof. Kit Carpenter, Editor at the Journal of Health Economics
Other speakers include Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm-Hansen (University of Copenhagen), and Nicolas Ziebarth (University of Mannheim).
There will be an award for the best paper presented at the conference, and dggö members will pay a discounted registration fee. For more details, please visit the Call for Papers on our website or contact the organizer, Daniel Kühnle.
For dggö members there is also the possibility to attend two selected lectures online. Details will be announced later.
dggö-Talk von R. Zimmering (BZgA) zu "Organspende in Deutschland: Grundlagen, aktuelle Situation und Diskussionen" am 28.06.2023, 17 Uhr, zoom
dggö-Talk
**** For an English version see below ***
Die dggö lädt herzlich ein zur Teilnahme an der dggö Talk Serie, die in Zusammenarbeit mit dem dggö-Ausschuss "Allokation und Verteilung" zum Thema "Spendenverhalten im Gesundheitswesen: Marktdesign und gesundheitspolitische Perspektiven" online stattfinden wird.
1. Professor Alvin Roth, Stanford University
"Kidney Exchange to increase transplantation: around the world, and in Germany?”
31. Mai, 17-18 Uhr MESZ
Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link:
https://uni-due.zoom.us/j/64064325271?pwd=dDY4cC82K2xnL2NuN3ZqOENpUFQ3QT09
(Meeting-ID: 640 6432 5271, Kenncode: 356531, Ortseinwahl (für Telefoneinwahl) suchen: https://uni-due.zoom.us/u/cdWd7YmoOH)
Al Roth ist der Craig und Susan McCaw Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Stanford University und der George Gund Professor Emeritus für Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Harvard University. Er teilte sich den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften im Jahr 2012. Er war Präsident der American Economic Association im Jahr 2017 und ist Mitglied der National Academy of Science. Er leitete die Neugestaltung des National Resident Matching Programms, über das die meisten amerikanischen Ärzte ihre erste Anstellung finden. Er half bei der Gestaltung der Schulwahl-Systeme, die in mehreren großen amerikanischen Städten eingesetzt werden. Er ist einer der Organisatoren und Designer des Nierentauschs in den Vereinigten Staaten, der inkompatiblen Patienten-Spender-Paaren hilft, kompatible Nieren für Transplantationen zu finden (und der sich weltweit verbreitet, aber in Deutschland noch nicht unterstützt wird).
2. Am 28.06.2023, 17-18 Uhr, wird Rebecca Zimmering von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema "Organspende in Deutschland: Grundlagen, aktuelle Situation und Diskussionen" sprechen. Neben den gesetzlichen Grundlagen und der Darstellung der aktuellen Situation wird es auch um die Wahrnehmung des Themas Organspende in der Gesellschaft gehen. Frau Zimmering ist seit 2017 als wissenschaftliche Referentin bei der BZgA tätig. Sie ist Master of Public Health und hat einen Magisterabschluss in Ethnologie und wissenschaftlicher Politik.
Nutzen Sie zur Teilnahme bitte den folgenden Link: https://uni-due.zoom.us/j/65823047680?pwd=TndBUndaTWVqbldONDRpUVhjdHhJZz09 (Meeting-ID: 658 2304 7680, Kenncode: 568584)
3. Professor Robert Slonim, University of Technology Sydney
"Blood donations: What health policy can learn from behavioral economics" (tbc)
16. August, 12-13 Uhr MESZ
Robert Slonim ist Professor in der Wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinengruppe an der University of Technology Sydney. Zuvor war er an der University of Sydney (2008-2021) und an der Case Western Reserve University (1998-2008) tätig. Er promovierte 1995 in Wirtschaftswissenschaften an der Duke University und war Postdoktorand bei Professor Alvin Roth (1996-1998). Professor Slonims Forschungsinteressen liegen im Bereich der Verhaltensökonomie mit einem Schwerpunkt auf praktischen Lösungen zur Verbesserung des Wohlbefindens von Menschen. Er hat über 50 wissenschaftliche Forschungsartikel zu einer Vielzahl von Themen veröffentlicht, darunter Spieltheorie, Bildung, öffentliche Politik, Wohltätigkeitsspenden, Blutspenden und Altruismus in mehreren akademischen Disziplinen. Seine Arbeit ist in führenden akademischen Zeitschriften in Wirtschaftswissenschaften, Management, Wissenschaft und Medizin sowie in vielen Artikeln in der populären Presse erschienen. Er hat zahlreiche internationale Förderungen bekommen, darunter mehrere von der US National Science Foundation und dem Australian Research Council. Er war Mitbegründer und ursprünglicher Mitherausgeber des Journals der Economic Science Association (2015-2020) und ist derzeit stellvertretender Herausgeber bei Management Science. Professor Slonim war von 2016 bis 2017 Direktor der Forschungseinheit für Verhaltensökonomie des australischen Premierministers und des Kabinetts. In seiner Funktion leitete er zahlreiche verhaltensökonomische Projekte der australischen Regierung, hielt Vorlesungen vor vielen Regierungseinrichtungen und ist Mitglied mehrerer Regierungsbeiräte.
Mit der Veranstaltungsreihe "dggö Talk" möchten wir ein Forum schaffen, auf dem aktuelle und wichtige Forschungsbeiträge einer breiten, an Gesundheitsökonomie interessierten Zuhörerschaft vorgestellt werden.
Der "dggö talk" ist in Form eines Online-Meetings organisiert. Der Vortrag ist auf Englisch. Es besteht die Möglichkeit, Fragen an den Vortragenden zu stellen.
Weitere Informationen folgen!
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**** English version ***
The dggö proudly invites you to participate in the following dggö Talks. They are part of the series, which will be held in cooperation with the dggö committee "Allocation and Distribution" on the topic "Donation Behavior in Health Care: Market Design and Health Policy Perspectives."
1. Professor Alvin Roth, Stanford University
"Can Market Design Increase Medical Donations? Kidney exchange and other mechanisms”
May 31, 5-6 pm CET
Please use the following link to participate:
https://uni-due.zoom.us/j/64064325271?pwd=dDY4cC82K2xnL2NuN3ZqOENpUFQ3QT09
(Meeting ID: 640 6432 5271, Passcode: 356531, To find the dial-in location (for phone access), please visit: https://uni-due.zoom.us/u/cdWd7YmoOH)
Al Roth is the Craig and Susan McCaw Professor of Economics at Stanford University and the George Gund Professor Emeritus of Economics and Business Administration at Harvard. He shared the 2012 Nobel memorial prize in Economics. He was President of the American Economic Association in 2017, and is a member of the National Academy of Science. He directed the redesign of the National Resident Matching Program, through which most American doctors find their first employment. He helped design the school choice systems used in several large American cities. He is one of the organizers and designers of kidney exchange in the United States, which helps incompatible patient-donor pairs find compatible kidneys for transplantation (and which is spreading around the world, but which is not yet supported in Germany).
2. On 28.6.2023 5 pm Ms. Rebecca Zimmering from the Federal Centre for Health Education (BZgA) will talk about organ donation in Germany. In addition to the legal basis and the presentation of the current situation, she will also talk about the perception of the topic of organ donation in society. Ms. Zimmering has been working as a scientific officer at the BZgA since 2017. She holds a Master of Public Health and a Master's degree in ethnology and scientific policy.
3. Professor Robert Slonim, University of Technology
"Blood donations: What health policy can learn from behavioral economics" (tbc)
August 16, 12-1 pm CET
Robert Slonim is a Professor in the Economics Discipline Group at the University of Technology Sydney. He previously worked at the University of Sydney (2008-2021) and Case Western Reserve University (1998-2008). He received his PhD in Economics from Duke University in 1995 and was a Postdoc working with Professor Alvin Roth (1996-1998). Professor Slonim's research interests are in Behavioural Economics with a focus on practical solutions to improve people’s well-being. He has published over 50 academic research articles on a range of topics including game theory, education, public policy, charitable donations, blood donations and altruism across several academic disciplines. His work has appeared in leading academic journals in Economics, Management, Science and Medicine, and many articles in the popular press. He has received numerous internationally competitive grants including multiple US National Science Foundation and Australian Research Council grants. He was the co-founding and initial co-editor of the Journal of the Economic Science Association (2015-2020) and is currently an Associate Editor at Management Science. Professor Slonim was the Director of Research of the Prime Minister and Cabinet's Behavioural Economics Team of Australia (2016-2017). In his role, he provided economics and behavioural economics research leadership on more than a dozen research projects across the federal government, presented lectures to many government departments and he continues to serve on multiple government advisory panels. He also received an appointment by the Australian Minister of Agriculture to serve on an independent panel (with two others) to provide a comprehensive evaluation and offer advice to improve Australia’s Farm Household Allowance policy, which resulted in several changes to the national program.
With the event series "dggö Talk," we aim to create a forum for presenting current and significant research contributions to a broad audience interested in health economics.
The "dggö Talk" is organized as an online meeting. The presentation will be in English, and there will be an opportunity to ask questions to the speaker.
More information will follow!
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CINCH-dggö Academy in Health Economics zum Thema “The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours”
Academy
Die dggö und das CINCH laden Doktorandinnen und Doktoranden und Nachwuchsforschende ein sich zu bewerben für die Teilnahme an der „CINCH-dggö Academy in Health Economics“. Sie findet vom 28.08.-01.09.2023 an der Universität Duisburg-Essen zum “The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours” statt.
Prof. Stefanie Schurer, University of Sydney, und Prof. Davide Dragone, University of Bologna, halten Vorlesungen, deren Schwerpunkte auf der Ökonomik von Pandemien und auf der Ökonomik riskanten Gesundheitsverhaltens liegen. Zum Programm gehört auch eine „Meet the Editor“-Sitzung mit Prof. Kit Carpenter, Herausgeber des Journal of Health Economics.
Weitere Sprecherinnen und Sprecher sind: Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm- Hansen (University of Copenhagen), Nicolas Ziebarth (University of Mannheim).
Es gibt einen Preis für das beste Papier der Tagung und dggö Mitglieder zahlen eine vergünstigte Teilnahmegebühr. Für Details schauen Sie in den Call for Papers oder fragen den Organisator Daniel Kühnle.
Für dggö Mitglieder gibt es auch die Möglichkeit an zwei ausgewählten Vorlesungen online teilzunehmen. Details werden später bekannt gegebenen.
Der Vorstand
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem und Amelie Wuppermann
*** English version ***
The dggö (German Health Economics Association) and the CINCH (Center for Health Economics at the University of Duisburg-Essen) invite doctoral students and early-career researchers to apply for participation in the "CINCH-dggö Academy in Health Economics." It will take place from August 28 to September 1, 2023, at the University of Duisburg-Essen, focusing on "The Economics of Pandemics and Risky Health Behaviours."
Prof. Stefanie Schurer from the University of Sydney and Prof. Davide Dragone from the University of Bologna will deliver lectures that focus on the economics of pandemics and risky health behaviors. The program includes a “Meet the Editor” session with Prof. Kit Carpenter, Editor at the Journal of Health Economics
Other speakers include Jan Bietenbeck (University of Lund), Iris Kesternich (University of Hamburg), Daniel Kühnle (University of Duisburg-Essen), Casper Worm-Hansen (University of Copenhagen), and Nicolas Ziebarth (University of Mannheim).
There will be an award for the best paper presented at the conference, and dggö members will pay a discounted registration fee. For more details, please visit the Call for Papers on our website or contact the organizer, Daniel Kühnle.
For dggö members there is also the possibility to attend two selected lectures online. Details will be announced later.
The Board
Jeannette Brosig-Koch, Annika Herr, Jürgen Wasem and Amelie Wuppermann