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Ausschuss - Gesundheits­ökonometrie

Aktuelles

3. Workshop des dggö-Ausschusses „Gesundheitsökonometrie“

Der dritte Workshop des dggö-Ausschusses „Gesundheitsökonometrie“ findet am 01-02. Dezember 2016 am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik/Munich Center for the Economics of Aging (lokale Organisation: Helmut Farbmacher) statt.

Bitte schicken Sie Ihre informelle Anmeldung zum Workshop, ggfs. mit Referatsangebot, bis zum 30. September 2016 an Hendrik Jürges (juerges@uni-wuppertal.de ).

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten PDF Datei oder auf der Seite des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie und -management.

Zielsetzung

Gesundheitsökonomische Forschung und evidenzbasierte gesundheitsökonomische Politikberatung stützt sich national wie international zu wachsenden Anteilen auf die statistisch-ökonometrische Analyse von Umfragedaten, administrativen Daten, oder Aggregatdaten. Wichtiges Anliegen der Analyse ist die Gewinnung von Aussagen über kausale Mechanismen aus Beobachtungsdaten und zunehmend auch durch Feldexperimente.

Das Ziel des Ausschusses "Gesundheitsökonometrie" der DGGÖ ist die Weiterentwicklung und Anwendung moderner ökonometrischer Methoden zur Analyse gesundheitsökonomischer Forschungsfragen sein. In ihm wird der Austausch der ökonometrisch arbeitenden Gesundheitsökonomen gefördert und die Verbindung von methodischer und inhaltlicher Forschung im deutschsprachigen Raum gebündelt und vorangetrieben.

Viele sehr gute Nachwuchswissenschaftler aus der Volkswirtschaftslehre kommen heute über die Anwendung ökonometrischer Verfahren zur Gesundheitsökonomik. Diesem Personenkreis soll innerhalb der DGGÖ in Form des Ausschusses "Gesundheitsökonometrie" eine institutionelle Basis gegeben werden. Methodische Schwerpunkte sind die ökonometrische Programmevaluation und Verfahren zur Analyse von diskreten und diskontinuierlichen abhängigen Variablen sein. Als inhaltliche Schwerpunkte sind mikro- und makroökonomische Determinanten von Gesundheit und mikro- und makroökonomische Folgen (schlechter) Gesundheit, sowie das Verhalten von Anbietern und Nachfragern auf Gesundheitsmärkten (einschließlich Prävention und Gesundheitsverhalten) im Fokus. Damit versteht sich der Ausschuss "Gesundheitsökonometrie" als ein über die Methode definierter Querschnittsausschuss.

Da gute Daten zu den zentralen Erfordernissen guter gesundheitsökonometrischer Forschung gehören, ist auch eine Aufgabe des Ausschusses, sich aktiv für einen besseren Zugang der Wissenschaft zu bestehenden Datensätzen einzusetzen.

Der Ausschuss tagt außer im Rahmen der Jahrestagung der DGGÖ einmal pro Jahr. An wechselnden Standorten sollen auf eintägigen Workshops aktuelle Forschungsarbeiten der Mitglieder präsentiert und diskutiert werden.

Mitgliedschaft

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö), die im Ausschuss Gesundheitsökonometrie mitwirken möchten, sende bitte eine entsprechende E-Mail an den Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Hendrik Jürges.

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